KW 28: Wenn die Kanalisation überläuft, Entstehungsgeschichte Marzahns, Todesfall bei Wohnungsbrand

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Liebe Leser, in Marzahn-Hellersdorf ist es schön, das wissen wir. Damit sich die Vorzüge unseres Bezirks auch unter Touristen herumsprechen, hat sich ein PR-Team auf die Tourismus-Messe in Köln begeben, um für MaHe zu werben. Freilich stand dabei vor allem die IGA auf der Agenda, aber auch Anlagen, wie etwa die Seilbahn, die auch nach der Gartenausstellung zur Tourismus-Attraktion taugen. Außerdem: In manchen Ortsteilen war die Kanalisation mit dem Starkregen Ende Juni überfordert. Beispiel: Die Windthorststraße in Kaulsdorf. Viel Spaß beim Lesen!

\ MARZAHN-HELLERSDORF AKTUELL /

Bei Starkregen versagt die Kanalisation in der Windthorststraße.  Seit 20 Jahren sind die Anwohner hier mit besonders unangenehmen Folgen konfrontiert, wenn es mal zu starkem Regen kommt, wie zuletzt vor knapp zwei Wochen. Denn dann entleer sich der Inhalt der Kanalisation in ihren Gärten. Dabei befinden sich ihre Wohnhäuser in einem Trinkwasserschutzgebiet. „Wenn es regnet, kann ich nicht mal auf die Toilette gehen“, beschwert sich Anwohner Eberhard Kölle beim „Kiez Reporter“ der B.Z. Bei den Wasserbetrieben ist das Problem freilich bekannt. Demnächst solle überprüft werden, ob Anwohner illegal Regenwasser in das System ableiten. Andernfalls würden die Gullydeckel ausgetauscht gegen sollche ohne Löcher. Eine Idee, die man vor zwanzig Jahren vielleicht schon gehabt haben könnte… bz-berlin.de

Marzahn: Das Plattenbaumeer von Berlin. Vor 40 Jahren begann die DDR-Regierung damit, Marzahn aus dem Boden zu stampften. Der sozialistische Vorzeige-Bezirk verwandelte sich nach dem Mauerbau schnell in ein Viertel, dass Berliner eher meiden und wird jetzt wieder beliebter. Im Tagesspiegel wird zum Bezirks-Jubiläum an den Gründungsmythos erinnert, der natürlich mit einer Betonplatte zusammenhängt: „Verwittert steht sie an der Allee der Kosmonauten und zeigt die Kontur von Peter Zeise. Der Arbeiter einer Montagebrigade soll vor 40 Jahren das Signal gegeben haben für das große städtebauliche Projekt im Osten der Stadt.“ tagesspiegel.de

Urlaub in MaHe! Der Bezirk warb in Köln auf der RDA Group Travel Expo für den Toursimusstandort Marzahn-Hellersdorf. Das Hauptaugenmerkt lag dabei auf „neu geschaffene Attraktionen“ im Zuge der Internationalen Gartenausstellung, die auch ab 2018 in Betrieb bleiben werden. Freilich, es gibt auch darüber hinaus „zahlreiche Sehenswürdigkeiten in Marzahn-Hellersdorf, abseits der vielbesuchten Berliner Innenstadt, zu entdecken. Als Teil der weltoffenen Metropole Berlin entwickelt sich der Bezirk Marzahn-Hellersdorf pulsierend und dynamisch.“ So bietet der Bezirk etwa „Berlins beste Aussichten“ und  „perfekte Erholung in den verschiedenen Parkanlagen und historischen Ensembles.“ berlin.de

Klimaschutz in Berlin. Den meisten Bezirken fehlt ein ordentlichex Konzept zur Eindämmung von CO2-Emissionen. Anders in Marzahn, wo ein solches integriertes Klimaschutzkonzept besteht und vom Bund finanziell gefördert wird. morgenpost.de
Michael Müller auf Stippvisite bei der IGA. Der Regierende besichtigt Innovationen auf der IGA: Tomatenfische, Bambustürme und Abwasserdünger. tagesspiegel.de
Bildergalerie: IGA. Fotografien, die belegen, warum die IGA für Marzahn ein städtebauliches Geschenk ist. tagesspiegel.de

Todesfall bei Wohnungsbrand. Am Dienstag letzte Woche bemerkte eine Passantin gegen 0:30 Uhr Rauchschwaden, die aus dem Fenster eines Wohnhauses in der Märkischen Allee drangen. Sie alarmierte die Berliner Feuerwehr, die im vierten Stock des Hauses einen Wohnungsbrand feststellte. Bei den Löscharbeiten in der Wohnung entdeckten die Brandbekämpfer den leblosen 63-jährigen Mieter der Wohnung. Wiederbelebungsmaßnahmen verliefen ohne Erfolg, so dass er noch am Ort verstarb. Weitere Menschen kamen nicht zu Schaden. Zur genauen Ursache des Feuers ermittelt nun ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts. berlin.de/polizei

Nazis in der Havemannstraße. Zunächst baute das minderbemittelte Quartett einen nicht angemeldeten NPD-Stand in der Havemannstraße auf und ging dann dazu über, Passanten zu belästigen – nicht nur mit Nazi-Probaganda. Sie beschimpften auch eine 38-Jährige Frau, die mit ihrem Kind an dem Stand vorbeiging. Der fünfjährige Sohn der Frau hatte eine dunkle Hautfarbe. Die vier verblendeten Individuen machten sich vom Acker, noch bevor die Polizei eintraf. bz-berlin.de

\ ZAHL DER WOCHE /

40-jähriges Firmenjubiläum feiet der Drehorgelbauer Axel Stüber in Biesdorf. berliner-woche.de

\ STADTLEBEN /

Neue Gemeinschaftsschule. Die Bruno-Bettelheim-Grundschule und die Thüringen-Oberschule sollen ab dem nächsten Schuljahr unter dem Namen Gretel-Bergmann-Gemeinschaftsschule fusioniert werden. Stichtag ist der 1. August.  Namensgeberin ist Gretel Bergmann, eine 1914 geborene deutsche Leichtathletin jüdischen Glaubens, die von den Nazis daran gehindert wurde, an den Olympischen Spielen 1936 in Berlin teilzunehmen. Mit der Fusion entsteht ein großer Schulcampus mit drei Schulgebäuden, zwei Turnhallen, zwei Sportplätzen, einem Freizeitgebäude und großen grünen Außenanlagen. berliner-woche.de

Hilpoltsteiner Leistungschor auf der IGA. Eine Fußnote für die IGA und deren Besucher, ein echter Abenteuerritt für die ChorsängerInnen. Eine mehrstündige Anfahrt, widrige Wetterbedingungen und eher spärliches Interesse bei den Besuchern machten den Auftritt des „Vokalensemble Voice Connexion“ auf der IGA zu einem durchwachsenen Erlebnis, auf das die ChormitgliederInnen dennoch stolz sein können. Ein Blick von außen: donaukurier.de

Internationales Kinder- und Jugendzirkusfestival. Anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums veranstaltet die Zirkus-Organisation Cabuwazi-Marzahn ein großes Festival auf der Internationalen Gartenausstellung (IGA) Berlin 2017. Ab Freitag, 14. Juli, 19 Uhr. facebook.com/events
Vortrag und Sommerfest. Zunächst hält Mark Wigley zu Gordon einen Vortrag über Matta-Clarks Anarchitecture und anschließend rockt der Rapper Jan Klage die Bühne. Sonntag, 16. Juli ab 15 Uhr im Haus der Kulturen der Welt. facebook.com/events

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