KW 31: Seilbahn sicher und „der Hit“, nur ein Freibad für zwei Bezirke, Helle Oase bleibt, Kunstfestival „Am Rande der Stadt“

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Liebe Leser, „der Hit“ sei die Seilbahn, stellt eine Reporterin der Berliner Morgenpost zum Einstieg ihres Artikels über das Gefährt auf der IGA klar. „Die Gondeln schaukeln schön, und man hat einen herrlichen Überblick.“ Doch sie konnte nicht wissen, dass nur wenige Tage später ein Unfall geschehen würde! Also nicht in Marzahn, sondern in Köln – die Rheinseilbahn war stecken geblieben. Körperlichen Schaden hat wohl niemand genommen, doch mussten 65 Menschen ein paar Stunden in den Gondeln ausharren, bis die Feuerwehr sie sicher auf den Erdboden zurückholte. Ist Die  IGA-Seilbahn nun immer noch „der Hit“, frug da besorgt ein Reporter des Tagesspiegels. Nach Stellungnahmen von Feuerwehr und Techniker lautet das vorsichtige Fazit: „Ja.“ Dann ist ja gut. Viel Spaß beim Lesen!

\ MARZAHN-HELLERSDORF AKTUELL /

German Angst: Ist die IGA-Seilbahn auch wirklich supersicher? Am Sonntag gab es einen Notfalleinsatz in Köln: Die Rheinseilbahn war stecken geblieben, 65 Menschen mussten gerettet werden. Himmel! Marzahn hat doch auch so eine Seilbahn! Ist die denn überhaupt sicher? Mal bei der Berliner Feuerwehr nachfragen. Die muss ein Gähnen unterdrücken:  Sie sei für den Ernstfall bestens vorbereitet, versichert Feuerwehrsprecher Bernd Bruckmoser. Bereits in der Planungsphase der IGA habe es Absprachen mit der Feuerwehr gegeben. Außerdem verfügt die Anlage über einen Ersatzantrieb, der im Falle einer Panne anspringt. Hm, trotzdem… tagesspiegel.de

Strandbad Orankesee: Ein Freibad für zwei Bezirke. Die Anlage in Alt-Hohenschönhausen wird von Menschen aus Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf zur Abkühlung besucht. Andere offizielle Badestellen existieren in beiden Bezirken nicht. In beiden Bezirken leben etwa eine halbe Million Menschen. Man sollte sich also absprechen. Oder man traut sich an Seen, die nicht offiziell zum Baden zugelassen sind, wie etwa die Kaulsdorfer Seen. Der Bezirk duldet die Badegäste hier seit Jahren mangels Alternativen für Badegäste. Aber bitte unbedingt den Müll mitnehmen! lichtenbergmarzahnplus.de

Tausende neue Wohnungen sprießen im Osten der Stadt. Landeseigene Wohnungsunternehmen wie die Howoge, die Degewo, Gesobau oder Stadt und Land feiern fast wöchentlich Richtfeste für neue Projekte. lichtenbergmarzahnplus.de

Falsche Seniorin ausgesucht. Ältere Menschen gelten bei Trickbetrügern als leichte Opfer. Am Donnerstag bewies ein 79-Jährige Hellersdorferin einer Betrügerbande das Gegenteil. Die Frau wurde von einer ihr Frau angerufen, die sich als Mitarbeiterin der Landeszentralbank ausgab und sie um Mithilfe in einem Falschgeldverfahren bat. Das Opfer sollte Geld von ihrem Konto abheben, das dann „von Kriminalbeamten überprüft werden sollte“. Bei einer vereinbarten Geldabholung erschien dann ein 22-Jähriger an der Wohnung in der Lilly-Braun-Straße und gab sich als Polizist aus. Allerdings wartete bereits die echte Polizei in der Wohnung, die den sich heftig wehrenden Mann festnahmen. In einem vor dem Haus wartenden Mercedes stellten die Beamten einen 19-Jährigen Komplizen, den sie ebenfalls festnahmen. berlin.de/polizei

Verkehrsunfall an Zebrastreifen. Am Sonntag Vormittag befuhr ein Hyundai-Fahrer die Altentreptower Straße in Richtung Blumberger Damm. Als er vor einem Zebrastreifen hielt, um einen Fußgänger passieren zu lassen, fuhr der Fahrer eines VW hinten auf den Hyundai auf, schob das Auto auf den Überweg, wodurch der Passant erfasst wurde. Dieser soll über die Motorhaube gerutscht und zu Boden gestürzt sein. Er wurde durch die Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht. Durch den Aufprall wurden außerdem ein 30-jähriger Insasse des Hyundai und sein vierjähriger Sohn verletzt. Der 63-jährige VW-Fahrer und der Fahrer des Kleinwagens blieben unverletzt. berlin.de/polizei

\ SPORT /

Trunhallen im Bezirk noch in diesem Jahr wieder einsatzbereit. In ganz Berlin stehen mindestens elf Turnhallen auch in diesem Winter nicht für den Sport zur Verfügung, obschon sie leergezogen sind. Die Sanierungen dauern teilweise bis nächstes Jahr. Anders in Marzahn-Hellersdorf: Die vier belegten Hallen waren bereits im laufe vergangenen Jahres freigezogen und werden derzeit renoviert. In den drei bezirklichen Turnhallen an der Rudolf-Leonhardt-Straß, an der Carola-Neher-Straße und am Baltenring sollen aber spätestens ab Mitte September wieder Schulen und Vereine trainieren. tagesspiegel.de

\ ZAHL DER WOCHE /

Fallbeispiel:  127  Euro will ein Miethai von einer alleinerziehenden Mutter extra zum Hartz-IV-Satz haben, auf dass er sie in einer Ein-Zimmer-Wohnung mit Küchenzeile wohnen lässt. Alltag für das Jugendamt in Marzahn-Hellersdor. tagesspiegel.de

\ STADTLEBEN /

Bürgergarten „Helle Oase“ darf unbefristet blieben. Im Jahr 2012 wollten die Anwohner die Brache in der Tangermünder Straße nicht mehr sehen. Sie machten kurzerhand einen Gemeinschaftsgarten draus. Mit Streetsocceranlage, Kleinkinderspielplatz und Boulderbahn. Bis 2015 wurde das Gelände der Gemeinschaft überlassen, dann nochmal zwei weitere Jahre, immer unter der Prämisse, dass das Nutzungsrecht früher oder später abläuft. Nun die Erleichterung: Der Trägerverein Kids & Co erhielt jetzt von der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) einen unbefristeten Nutzungsvertrag für die rund 4.000 Quadratmeter große Fläche. lichtenbergmarzahnplus.de

Rolligang: Selbsthilfegruppe in Gründung. Unter dem Namen “ROLLIGANG” will Marzahn-Hellersdorf eine offene Selbsthilfegruppe für körperbehinderte Menschen bis 45 Jahre, vorzugsweise für Rollstuhlfahrerinnen, -fahrer und junge Menschen mit einer körperlichen Behinderung gründen und sucht Teilnehmer. Geplant sind beispielsweise Gesprächsrunden in einem geschützten Raum, um sich über Probleme und Sorgen auszutauschen, die die Betroffenen vielleicht nicht mit ihren Angehörigen besprechen können und wollen.  Jede Idee oder jeder Vorschlag wird gern aufgegriffen. Anmeldung unter der Telefonnummer: 5425103. Ein gemeinsamer Termin für ein erstes Treffen wird noch gesucht. berlin.de

Gemeinsam Gärtnern. Die KlimaWerkstatt Spandau will die Menschen in die Gärten und die Ernte zu den Menschen bringen! Im Falkenhagener Feld, wo das Projekt seinen Mittelpunkt hat, gibt es einige Gemeinschaftsgärten, in denen sich Menschen betätigen können. In diesem Sommer gibt es die Gelegenheit, mit der Unterstützung von Experten und Expertinnen Hochbeete anzulegen oder eine Bewässerungsanlage zu errichten. Erstes Treffen am Samstag, 5. August zum „Informieren, mitmachen und kennenlernen“. berlin.de

Kunstfestival: Am Rande der Stadt. Das Kunsthaus Flora organisiert in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Marzahn-Hellersdorf zum ersten Mal das Festival „Am Rande der Stadt“. Eingerahmt wird die Veranstaltung von einem Musik- und Kleinkunstprogramm:  Das Kammertrio Oriel wird argentinischen Tango spielen, der Kammerchor Vocantare Berlin singt eine Auswahl seines vielseitigen Repertoire. Wolfgang Grundmann bringt am Klavier improvisierte Nostalgien und Evergreens. „TrockenObst“ erzählt Geschichtenlieder und Peter Renkl spielt die Guitarra. Auch der Pantomime Mattes -Stummschwätzer- Weissbach ist am Start. Samstag, 5. August, 14 Uhr im Kulturhaus Flora. facebook.com/events

Vernissage : Fotoausstellung „Gemeinsam“.  Vorgestellt werden die beiden Projekte mir „Die Seele baumeln lassen“ von Helgard Gebhardt, Silvina Guhl und Peggy Faupel sowie „Gemeinsam unterwegs in Marzahn-Hellersdorf “ der Organisationen KPE Wuhletal gGmbH, Volkssolidarität, Diakonie Haltestelle und Diakonie Hilfedienst Marzahn-Hellersdorf.  Mit anschließendem Orgelkonzert. Freitag, 4. August, 15 Uhr in der Krankenhauskirche im Wuhlgarten. berlin.defacebook.com/events (Orgelkonzert)

Wir wünschen ihnen eine mindestens gute Woche! Wenn es was zu kommentieren gibt, bitte auf marzahn-hellersdorf.de erledigen.

Die Seilbahn ist der Hit
Regina Köhler fasst ihre Impressionen einer Seilbahnfahrt über das üppig blühenden IGA-Gelände zusammen.
morgenpost.de

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